Erlebnissteinbruch am Markmorgen

Erlebnissteinbruch

Im Erlebnissteinbruch kann man versteinerte Fossilien aus einer Zeit von mehr als 200 Millionen Jahren entdecken.

Erkerode

Erkerode ist ein kleiner Ort am Ausgang des Reitlingtales, der auch schon auf eine lange Geschichte bis ins 11. Jahrhundert zurückblicken kann. Aus dem Ort Erkerode heraus wurde Mitte des 18. Jahrhunderts auch die heutige "Evangelische Stiftung Neuerkerode“ gegründet, welches sich wenige Kilometer entfernt Richtung Sickte befindet.

In Erkerode gibt es an dem Flüßchen Wabe eine Wassermühle, die als Teil der Deutschen Mühlenstrasse i.d.R. am Mühlentag (Pfingsten) besichtigt werden kann.

Neben der Wabe gibt es in Erkerode auch noch die Ludquelle, welche vermutlich nach einem Mönch benannt ist und auf dem Curland'schen Hofe entspringt.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die in den Jahren darauf sehr beliebte Gaststätte Elmwarte weit oberhalb des Dorfes gebaut, mittlerweile ist sie zwischen den am Hang gebauten Neubauten verschwunden.

Die Gaststätte "Holzwurm" stand leider seit vielen Jahren leer, seit kurzem ist dort das Cafe "Vintage" in das Gebäude eingezogen.

Weitere Informationen zu Erkerode gibt es unter

Lucklum

Lucklum ist heute ein Teil der Gemeinde Erkerode, das Ortsbild wird größtenteils durch das alte Rittergut mit der imposanten Lindenallee bestimmt. Leider ist die Allee aufgrund schadhafter Bäume derzeit gesperrt. Am Tag des Denkmals kann das Rittergut, welches sich seit 2012 im Besitz der Familie Findel-Mast (Jägermeister) befindet, i.d.R. besichtigt werden.

Der Jugend der 80er/90er aus dem gesamten Braunschweiger Land ist Lucklum wg. der Party-Location "Schlucklum" bekannt, heute gibt es im Ort die Gaststätte Wegwarte, die im Hofe des Gutshofes beheimatet ist und insbesondere im Sommer nach einer Radtour durch den Elm zu einem Verweilen im Freien einlädt. In der Wegwarte finden regelmäßig Dance-Parties und Life-Konzerte verschiedener regionaler und überregionaler Künstler statt.

Weitere Informationen zu Lucklum gibt es unter

Reitling

Gasttätte Reitling

Die Gaststätte Reitling ist nicht nur ein beliebter Ort für Feiern, sondern man kann hier im Sommer auch viele schöne Wanderungen in die Buchenwälder des Elm starten und nach der Rückkehr ein schönes Eis oder ein Stück Kuchen bzw. Torte aus der eigenen Konditorei verspeisen. Parkplätze sind rund um die Gaststätte reichlich vorhanden.

Grab des unbekannten Soldaten

In unmittelbarer Nähe etwas unterhalb der Gaststätte befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten der vermutlich im April 1945 starb, dieses Grab ist auch vielen Einheimischen gar nicht mehr bekannt.

Krimmelburg und Brunkelburg

Wenn man von der Gaststätte den steilstmöglichen Weg nach oben nimmt, landet man treffsicher in den alten Wallanlagen der Krimmelburg. Von hier oben aus hat man eine herrliche Aussicht über das Reitlingstal. Von der ca. 300m*100m großen Burg, die ca. 100m über dem reitlingstal liegt, ist bis auf die knapp 5m hohen Wallanlagen an den drei Seiten (die vierte Seite ist der Steilhang Richtung Reitlingstal) nahezu nichts mehr erhalten, auf der gegenüberliegenden Seite des Reitlings lag früher einmal die größere Schwesterburg Brunkelburg, hier muss man sogar ganz genau hinschauen um noch die Reste der Wallanlagen zu entdecken. Diese Burg war ca. 450m*200m groß und lag auf dem spitz zulaufenden Bergsporn. Die Wallanlagen waren ca. 4m hoch, der Graben etwa 2m tief.

Bachschwinde im Reitlingstal

Wenn man von der Gaststätte ein klein wenig weiter Richtug Tetzelstein fährt, kann man auf dem Parkplatz nach der Kurve gleich wieder anhalten und dem kleinen Weg an der Strasse ca. 100 Meter weiter folgen. Man erreicht den Femo Erlebnispunkt 4, hier biegt man links ab und geht den Weg bis zum Ende.

Am Ende findet man die „Bachschwinde und Teufelsküche“. „Teufelsküche“ wird der dort befindliche Erdfall bezeichnet. Das Besondere an diesem Erdfall ist, dass er sich nicht mit Wasser füllt, wie die bekannten Erdfälle bei Bornum und Hemkenrode, sondern das ein Bach hindurchfließt. Dieser Bach verschwindet im Felsen („Bachschwinde“) und bisher konnte man auch mit Wasserfärbungen nicht herausfinden, wo der Bach wieder zum Vorschein kommt.

Watzumer Häuschen

Das Watzumer Häuschen wurde nach jahrelangem Leerstand in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts renoviert und ist heute wieder ein beliebter Einkehrpunkt nach einer Wanderung oder Motorradtour duch den Elm. Es liegt etwas oberhalb von Eitzum (Richtung Räbke) am Beginn des Waldes auf der linken Seite. Hier kann man kleine Gerichte und leckeren Kuchen geniessen, Kinder finden hier eine Spielmöglichkeit.

Naturdenkmal Salzgraben

Das Naturdenkmal Salzgraben befindet sich von Sickte kommend am Ende der kleinen Siedlung kurz vor Salzdahlum auf der linken Seite.

Es ist sozusagen der letzte Nachweis des Salzabbaus, der dem Ort Salzdahlum seinen Namen gegeben hat. Salziges Wasser dringt hier nach oben und bietet salzliebenden Pflanzen (Halophyten) einen besonderen Lebensraum, der sonst nur im Umfeld von Meeresküsten zu finden ist. Besonders hervorstechende Pflanzen sind hier Milchkraut, Queller und Strandaster. Dieser Lebensraum braucht viel Pflege, da ansonsten Gehölze, Gräser und Schilf die empfindlichen Pflanzen verdrängen würden.

Hier wurde erstmals 888 erwähnt fast 1000 Jahre lang Salz abgebaut, bis die Herstellung um 1850 zu teuer wurde. Nach kurzzeitiger ca. 20jähriger Nutzung der Anlagen als Ziegelei wurde hier weitere 80 Jahre bis 1957 in einer Zuckerfabrik Zucker produziert, heute befinden sich einige Firmen auf dem Gelände.

Geologischer Hintergrund

Wie schon bei der Geschichte Evessens erwähnt beginnt die geologische Formung dieser heutigen Region vor 300 bis 255 Millionen Jahren (Zechsteinzeit). Zu dieser Zeit lag Mitteleuropa nur knapp oberhalb des Äquators und nahezu ganz Deutschland lag noch unter Wasser verborgen. Es bildeten sich ca. 200-600m dicke Salzschichten, die in den folgenden zweihundert Millionen Jahren von weiteren Erdschichten überlagert wurden. Im "Oberen Trias" erreichte das Gewicht ein Maß, dass die Salzschichten plastisch verformte, und an den Verwerfungen und Bruchstellen stieg das Salz nach oben, so dass sich Salzstöcke und Salzrücken bildeten. Diese sind besonders in Niedersachsen bekannt, wie z.B. die Salzstadt Lüneburg, wie oben genannt Salzdahlum oder die Asse.

Asse

Das Salzbergwerk Asse ist bundesweit bekannt geworden durch die Zwischen-/Einlagerung von schwach und mittel radioaktivem Materialien. Als Schüler konnte ich Anfang der 1980er Jahre im Rahmen einer Abitur-Exkursion das Bergwerk besichtigen und war damals beeindruckt von den riesigen Sälen (Salzkammern) unter Tage, die mit großen Fahrzeugen befahren wurden. Auch damals wurde die schwach radioaktiven Fässer schon wie in den heute aktuellen Bildern die Abhänge im Bergwerk heruntergekippt und mit Salz bedeckt, die mittelradioaktiven Abfälle wurden in Tonnen in nur per Videokamera einsehbaren Kammern gelagert.

Ansonsten ist die Asse ein idyllisch bewaldeter Höhenzug, der mit dem Bismarkturm bei Wittmar und den dort in der Nähe gelegenen Resten der Asseburg ein Ausflugziel ist, das man herrlich durchwandern kann.